Was steckt hinter der Idee und dem Konzept?

Körperliche, seelische und soziale Umstände stehen in stetiger Wechselwirkung, wenn es um Gesundheit und Wohlbefinden geht. Jeder kennt zumindest zeitweise das Gefühl‚ etwas nicht mehr im Griff zu haben‘ oder sich Situationen nicht gewachsen zu fühlen.
Je nach Schwere, Intensität und Ursache des Erlebten beeinflusst dies häufig das Entstehen und den Verlauf von psychischen und psychosomatischen Störungen und anderen Erkrankungen.

Sinn und Ziel des standortübergreifenden Psychotherapeutischen Zentrum POLIKUM (PZP) für Integrierte Psychotherapie, Psychiatrie und Psychosomatische Medizin ist es, komplexe Ursachen vieler Symptomatiken optimal behandeln zu können und ein breites ambulantes Versorgungsspektrum für psychische und psychosomatische Erkrankungen zu bieten. Die Ärzte und Therapeuten des PZP verstehen sich als aktiver Partner, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln und bieten fachliche Kompetenz unter einem Dach bei kurzen Wegen.

Das Gefühl von Überforderung trifft jeden einmal - Sie sind nicht alleine.

 

 




Psychotherapie allgemeinGruppentherapieVerhaltenstherapieTiefenpsychologische TherapieTraumatherapiePaar- und FamilientherapieBibliotherapieStressmanagementPsychopharmakotherapie

Spektrum: Psychopharmakotherapie

Eine moderne Sicht auf psychische und psychosomatische Störungen betont ein multifaktorielles Modell, indem psychobiologische und psychosoziale Faktoren eng miteinander verwoben sind. Eine integrative Perspektive bestimmt auch hier zusehends die therapeutische Praxis. Psychotherapie und Psychopharmakotherapie werden in der Versorgungspraxis häufig kombiniert.
Für eine individuelle Therapieplanung ist ein breites Spektrum psychotherapeutischer Verfahren einerseits wie auch psychopharmakotherapeutischer Substanzen andererseits verfügbar.
Psychopharmakotherapie ist immer in Erwägung zu ziehen bei schweren Depressionen, atypischen Depressionen oder Depressionen mit starken Angst- oder Zwangssymptomen. Dies gilt ebenso bei der Behandlung von Angst- und Panikstörungen schweren Ausmaßes, bei Zwangsstörungen schweren Ausmaßes wie auch fast ausnahmslos bei allen Formen von schizophrenen Erkrankungen.

Auch hat sich mittlerweile im Bereich der Behandlung von schweren Persönlichkeitsstörungen und Essstörungen mit Impulskontrollverlust die Behandlung mit Psychopharmaka (u.a. Stimmungsstabilisatoren) zusätzlich zur Psychotherapie in einer Vielzahl von Fällen bewährt.
Oftmals ist es bei schweren und schwersten psychischen und psychosomatischen Störungen so, dass erst nach einer Psychopharmakotherapie und damit einer gewissen symptomatischen Erholung eine Kombination mit einer Psychotherapie erwogen werden kann.

Psychotherapie allein ist am besten wirksam bei Patienten mit leichten bis mittelschweren Depressionen, wenn sie über eine ausreichend gute soziale Adaption verfügen und sie für eine Psychotherapie motiviert sind. Psychopharmakotherapie allein kann sehr erfolgreich bei Patienten sein, die eine solche Therapieform wünschen, an einer zumindest mäßig ausgeprägten bis schweren depressiven Episode leiden sowie eine gute psychosoziale Adaptation zeigen. Ähnliches gilt für die Behandlung von Angst- und Panikstörungen.

Koexistenz von Persönlichkeitsstörungen, zusätzliche psychiatrische Erkrankungen, ausgeprägter Schweregrad, oder Chronizität oder Bipolarität der Depression signalisieren mögliche Grenzen eines alleinigen psychotherapeutischen Ansatzes.
An eine zusätzliche Psychotherapie bei einer medikamentösen Monotherapie muss gedacht werden, wenn ein hohes Rückfallrisiko nach Absetzen der Antidepressiva oder gravierende Compliance-Probleme bestehen. Auch ist an eine zusätzliche Psychotherapie zu denken bei einer bedeutsamen depressiven Residualsymptomatik nach Psychopharmakotherapie, maladaptiven Persönlichkeitszügen, geringen Problemlösungsstrategien, widrigen Lebensumständen oder mangelhafter sozialer Unterstützung.

Ein besonderes Augenmerk muss gelegt werden auf die Substanzklasse der Benzodiazepine und deren Abhängigkeitspotenzial. Täglich länger als 2-4 Wochen eingenommen führen diese Substanzen in aller Regel zu einer Medikamentenabhängigkeit, deren qualifizierte Entgiftung und Entwöhnung sich nicht selten über viele Monate hinzieht und sich teilweise extrem schwierig und mit vielen Rückfällen und Entgiftungsabbrüchen belastet gestaltet. Wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Ärzte des psychotherapeutischen Zentrums POLIKUM in allen Fragen der Psychopharmakotherapie

 




PsychotherapiePsychosomatikPsychiatrie

Fachbereiche und Inhalte des Psychotherapeutischen Zentrums im Überblick
An dieser Stelle möchten wir Ihnen die einzelnen Fachbereichsinhalte gezielt vorstellen und so einen ausführlichen Überblick zur Information ermöglichen. Es handelt sich hierbei um ein interdisziplinäres Konzept für Integrierte Medizin in den Bereichen:

 - Psychotherapie

 - Psychosomatik

 - Psychiatrie


Unser Ziel ist es, ein breites ambulantes Versorgungsspektrum für psychisch und psychosomatisch Erkrankte zu bieten und gezielte fachärztliche Zusammenarbeit zu bieten. Diese beginnt oft  - als erstem Ansprechpartner - beim  Hausarzt, der häufig über eine Weiterbildung in Psychosomatischer Grundversorgung verfügt. Sind die bisherig entwickelten Therapieansätze nicht erfolgversprechend oder ausreichend, gibt es die Möglichkeit, unsere Fachärzte und Therapeuten des PZP zu konsultieren und sich dort in eine komplexere Zusatzbehandlung zu begeben.




Dr. med. Frank SchoeneichDipl. med. Ksenia IvanchikovaBrigitte ButterweggeDr. med. Werner Middendorf            Dipl. Psych. Karin WarnckeDipl. Psych. Insa GerdesDipl. Psych. Alexandra PoserDipl. Psych. Ulla HerrmannDipl. Psych. Gundula Stojanovska

Willkommen beim Team des Psychotherapeutischen Zentrums POLIKUM

Gerne möchten wir Ihnen auf den einzelnen Profilseiten unsere Ärzte und Therapeuten, deren Behandlungsspektrum und Schwerpunkte sowie bisherige ärztliche und klinische Laufbahnen vorstellen. Die Kollegen arbeiten in den unterschiedlichen Standorten unserer Gesundheitszentren, aber innerhalb des standortübergreifenden PZP fachlich eng zusammen.

Die fachliche Leitung des Psychotherapeutischen Zentrums unterliegt: 
 
 - Dr. med. Frank Schoeneich -  Ärztlicher Leiter des PZP
 - Dipl. med. Ksenia Ivanchikova - Stellv. Ärztliche Leiterin des PZP

Sie können sich gerne näher informieren und  jederzeit Kontakt aufnehmen können - das Ärzte-/ Therapeutenteam erreichen Sie direkt unter pzpatpolikum.de
 

 




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