Was steckt hinter der Idee und dem Konzept?

Körperliche, seelische und soziale Umstände stehen in stetiger Wechselwirkung, wenn es um Gesundheit und Wohlbefinden geht. Jeder kennt zumindest zeitweise das Gefühl‚ etwas nicht mehr im Griff zu haben‘ oder sich Situationen nicht gewachsen zu fühlen.
Je nach Schwere, Intensität und Ursache des Erlebten beeinflusst dies häufig das Entstehen und den Verlauf von psychischen und psychosomatischen Störungen und anderen Erkrankungen.

Sinn und Ziel des standortübergreifenden Psychotherapeutischen Zentrum POLIKUM (PZP) für Integrierte Psychotherapie, Psychiatrie und Psychosomatische Medizin ist es, komplexe Ursachen vieler Symptomatiken optimal behandeln zu können und ein breites ambulantes Versorgungsspektrum für psychische und psychosomatische Erkrankungen zu bieten. Die Ärzte und Therapeuten des PZP verstehen sich als aktiver Partner, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln und bieten fachliche Kompetenz unter einem Dach bei kurzen Wegen.

Das Gefühl von Überforderung trifft jeden einmal - Sie sind nicht alleine.

 

 




Psychotherapie allgemeinGruppentherapieIndikationsstellungParabelVerhaltenstherapieTiefenpsychologische TherapieTraumatherapiePaar- und FamilientherapieBibliotherapieStressmanagementPsychopharmakotherapie

Spektrum: Gruppentherapie

Ein wichtiges Prinzip der Gruppentherapie besteht darin, dass jeder intensivere Reiz, dem man die Gruppe aussetzt, bei den Gruppenmitgliedern eine Vielfalt von Reaktionen auslöst. Die Untersuchung der Gründe hierfür lohnt sich gewöhnlich sehr und klärt Aspekte der Charakterstruktur. Wenn Gruppenmitglieder beobachten, wie andere auf eine Situation merklich anders reagieren als sie selbst, so ist dies ein eindrucksvolles Erlebnis, das ihnen viel Einsicht in ihr eigenes Verhalten und Erleben vermitteln kann. Eine solche Gelegenheit hat man in der Einzeltherapie nicht, sie stellt somit eine der Hauptstärken der Gruppentherapie-Methode dar.

Was hilft in einer Therapie dem Patienten? Eine auf den ersten Blick nicht immer einfach zu beantwortende Frage. Therapeutische Veränderung ist therapieschulenübergreifend beschrieben ein außerordentlich komplexer Vorgang, der durch ein verwickeltes Zusammenspiel verschiedener menschlicher Erfahrungen zustande kommt, die man auch „therapeutische Faktoren“ nennen kann.
Für die psychotherapeutische Gruppentherapie lassen sich ohne Anspruch auf Vollständigkeit folgende therapeutische Faktoren  benennen:

• Einflößen von Hoffnung
• Konkretes Üben von Verhaltensänderungen
   (Interpersonales Lernen, Verhaltensänderungen im sozialen Feld der Gruppe)
• Förderung von Einsicht
• Selbstöffnung, Mitteilung Scham-oder Schuld besetzter privater oder intime Einzelheiten
  vor anderen Menschen
• Feedback durch die Gruppe und den Therapeuten (Interpersonales Lernen - Input)
• Entwicklung eines Verständnisses und Erfahren der Universalität des Leidens (Erlebnis
  des Nichtalleinseins mit den eigenen Problemen und Schwierigkeiten)
• Konkrete Anleitungen zur Lebenshilfe, Anleitung, Ratschläge, Hilfestellungen,
  Anweisungen, Hausaufgaben, etc.
• Identifikation z.B. mit Mitgliedern oder Haltungen innerhalb der Gruppe
• Rekapitulation der Primärfamilie (unbewusste Wiederholung des Erlebens oder
  Reinszenierung früherer Familienstrukturen in der Gruppe)
• Innere Katharsis (emotionale Affektabfuhr durch dynamische Gruppenprozesse gefördert)
• Kohäsion (Wahrnehmen und Steigerung des Zusammengehörigkeitsgefühls, Zusammenhalt der Gruppe, Zugehörigkeit- und Akzeptanzgefühl)
• Verständnis und Erfahren von existenziellen Faktoren wie Endlichkeit des Lebens (durch Krankheit und Tod), Isolation (Trennung, Verlust, aber auch allgemein durch Begrenzungen der menschlichen Kommunikation), Offenheit des Lebenslaufs (zunächst ohne festgelegten Sinn, Erfahrung von Sinnlosigkeit) und Freiheit („Verdammt sein zur Freiheit, d.h. wir müssen uns entscheiden“)
• Üben und Erfahren von Altruismus (anderen Hilfen geben)

 

Ein förderliches Klima und eine hinreichende Gruppenkohäsion werden durch eine von Aufmerksamkeit, Interesse, Neugier, Respekt und Zuwendung geprägte therapeutische Haltung des Leiters geschaffen. Von den Gruppenmitgliedern wird eine Bereitschaft zur Selbstöffnung erwartet. Dabei wird größter Wert auf die Beachtung der Regeln der Höflichkeit, der Menschlichkeit und des Sicherheitsgefühls in der Gruppe gelegt. Das Gefühl, in einer Gruppe nicht isoliert und allein zu sein, sondern dazuzugehören, wirkt kohäsionsfördernd. Ebenso wirksam sind die Erfahrung, etwas Wertvolles an Andere weitergeben zu können (Altruismus) sowie das Gefühl von Hoffnung auf Veränderung, wenn Veränderungen sich einstellen und der Gruppe mitgeteilt werden.




PsychotherapiePsychosomatikPsychiatrie

Fachbereiche und Inhalte des Psychotherapeutischen Zentrums im Überblick
An dieser Stelle möchten wir Ihnen die einzelnen Fachbereichsinhalte gezielt vorstellen und so einen ausführlichen Überblick zur Information ermöglichen. Es handelt sich hierbei um ein interdisziplinäres Konzept für Integrierte Medizin in den Bereichen:

 - Psychotherapie

 - Psychosomatik

 - Psychiatrie


Unser Ziel ist es, ein breites ambulantes Versorgungsspektrum für psychisch und psychosomatisch Erkrankte zu bieten und gezielte fachärztliche Zusammenarbeit zu bieten. Diese beginnt oft  - als erstem Ansprechpartner - beim  Hausarzt, der häufig über eine Weiterbildung in Psychosomatischer Grundversorgung verfügt. Sind die bisherig entwickelten Therapieansätze nicht erfolgversprechend oder ausreichend, gibt es die Möglichkeit, unsere Fachärzte und Therapeuten des PZP zu konsultieren und sich dort in eine komplexere Zusatzbehandlung zu begeben.




Dr. med. Frank SchoeneichDipl. med. Ksenia IvanchikovaBrigitte ButterweggeDr. med. Werner Middendorf            Dipl. Psych. Karin WarnckeDipl. Psych. Insa GerdesDipl. Psych. Alexandra PoserDipl. Psych. Ulla HerrmannDipl. Psych. Gundula Stojanovska

Willkommen beim Team des Psychotherapeutischen Zentrums POLIKUM

Gerne möchten wir Ihnen auf den einzelnen Profilseiten unsere Ärzte und Therapeuten, deren Behandlungsspektrum und Schwerpunkte sowie bisherige ärztliche und klinische Laufbahnen vorstellen. Die Kollegen arbeiten in den unterschiedlichen Standorten unserer Gesundheitszentren, aber innerhalb des standortübergreifenden PZP fachlich eng zusammen.

Die fachliche Leitung des Psychotherapeutischen Zentrums unterliegt: 
 
 - Dr. med. Frank Schoeneich -  Ärztlicher Leiter des PZP
 - Dipl. med. Ksenia Ivanchikova - Stellv. Ärztliche Leiterin des PZP

Sie können sich gerne näher informieren und  jederzeit Kontakt aufnehmen können - das Ärzte-/ Therapeutenteam erreichen Sie direkt unter pzpatpolikum.de
 

 




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