Präventionstest zur Ermittlung Ihres Typ 2 Diabetes Risikos.

Mit nur 8 einfachen Fragen können Sie ein mögliches Risiko, in den nächsten 10 Jahren an Diabetes Typ 2 zu erkranken, abklären. Nutzen Sie die Chance, machen Sie den Test.

Nach Beantwortung der folgenden Fragen wird Ihr Risiko, an Diabetes zu erkranken, ermittelt.

1. Wie alt sind Sie ?
  unter 35 Jahren
  35 bis 44 Jahre
  45 bis 54 Jahre
  55 bis 64 Jahre
  älter als 64 Jahre

  Alter
Zwar erkranken zunehmend auch junge Menschen an Typ 2 Diabetes, doch das Alter ist ein wesentlicher Risikofaktor. Das liegt daran, dass mit den Jahren – insbesondere bei Übergewichtigen – die Wirkung des Hormons Insulin nachlässt. Um das auszugleichen, produziert die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin. Irgendwann kann das Organ dabei an seine Leistungsgrenze stoßen und so für Diabetes-Erkrankungen anfällig werden.



2. Wurde bei mindestens einem Mitglied Ihrer Verwandtschaft Diabetes diagnostiziert ?
  Nein
  Ja, in der nahen Verwandtschaft bei leiblichen Eltern, Kindern, Geschwistern
  Ja, in der entfernten Verwandtschaft bei leiblichen Großeltern,
Tanten, Onkeln, Cousinen oder Cousins

  Verwandtschaft
Wenn Sie an Diabetes erkrankte Blutsverwandte haben, lässt dies Rückschlüsse auf Ihr Risiko zu. Denn: Genetische Faktoren spielen auch beim Typ 2 Diabetes eine wichtige Rolle. Ein Beispiel: Ist ein Elternteil erkrankt, beträgt das Risiko, einen Typ 2 Diabetes zu bekommen, für die Kinder 30 bis 40 Prozent.



3. Welchen Taillen-Umfang messen Sie auf Höhe des Bauchnabels ?
  (Wenn Sie kein Maßband zur Hand haben, verwenden Sie doch ein Stück Schnur und
nehmen Sie ein Lineal zu Hilfe).
      Frau   Mann
  unter 80 cm unter 94 cm
  80 bis 88 cm 94 bis 102 cm
  über 88 cm über 102 cm

  Taillenumfang
Mediziner sind sich einig, dass das Fettgewebe im Bauchraum für die Entstehung von Diabetes von großer Bedeutung ist. Es ist wesentlich stoffwechselaktiver als jenes unter der Haut und an den Hüften. So wird gemessen: Im Stehen legen Sie das Maßband in der Mitte zwischen dem unteren Rippenbogen und dem Beckenkamm um den Bauch herum, leicht ausatmen und den Wert auf Nabelhöhe ablesen.



4. Haben Sie täglich mindestens 30 Minuten körperliche Bewegung ?
  Ja
  Nein

  Bewegung
Der Mangel an Bewegung im Alltag nimmt in Industrieländern erschreckende Ausmaße an. Schätzungen zufolge bewegen sich die Menschen heute nur noch halb so viel wie vor 50 Jahren. Auch wenn 30 Minuten tägliche Bewegung wenig erscheinen, lässt sich einer Studie zufolge damit die Diabetes-Gefahr deutlich senken. Mit “Bewegung” sind nicht nur sportliche Aktivitäten wie Radfahren oder Spazierengehen gemeint. Bewegung am Arbeitsplatz (z.B. Verkaufsregale auffüllen) oder im Haushalt (z.B. Fenster putzen, Gartenarbeit) zählt genauso.



5. Wie oft essen Sie Obst, Gemüse oder dunkles Brot (Roggen- oder Vollkornbrot) ?
  Jeden Tag
  Nicht jeden Tag

  Gemüse, Obst, Vollkornprodukte
Mit der Nahrung holt sich der Körper die nötige Energie. Besondere Bedeutung für den Energiehaushalt haben Fette und Kohlenhydrate. Viele der industriell verarbeiteten Lebensmittel enthalten allerdings zu viel davon. Durch den Genuss von reichlich frischem Obst und Gemüse umgehen Sie die Gefahr einer zu kalorienreichen Ernährung und führen Ihrem Körper zudem genug Vitamine und Mineralstoffe zu.



6. Wurden Ihnen schon einmal Medikamente gegen Bluthochdruck verordnet ?
  Nein
  Ja

  Bluthochdruck
Oft kommt Bluthochdruck im Zusammenhang mit Übergewicht vor. Nicht selten bleibt er jahrelang unerkannt, weil zunächst keine Beschwerden auftreten. Diabetiker sind bis zu dreimal häufiger betroffen als Nicht-Diabetiker. Ohne entsprechende Behandlung kann Bluthochdruck die Gefahr für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen.



7. Wurden bei ärztlichen Untersuchungen schon einmal zu hohe Blutzuckerwerte festgestellt ?
  Nein
  Ja

  Blutzuckerwerte
Bei gesunden Personen liegt der Nüchtern-Blutzuckerspiegel unter 90 mg/dl (Messung an Fingerkuppe oder Ohrläppchen). Menschen mit Vorstadien einer Zuckerkrankheit weisen bisweilen höhere Werte auf. Ein einmalig leicht erhöhtes Testergebnis ist kein Grund zur Beunruhigung, verharmlosen sollten Sie es aber auch nicht. Lassen Sie Ihre Werte kontrollieren.



8. Wie ist bei Ihnen das Verhältnis von Körpergröße zu Körpergewicht (Body-Mass-Index) ?
  Hier geben Sie bitte Ihre Körpergröße und Ihr Gewicht ein, aus diesen Angaben wird dann Ihr Body-Mass-Index berechnet. Bitte geben Sie die Werte ohne Komma und in ganzen Zahlen ein. 1,78 m sind bspw. 178 cm.

    Körpergröße:   cm (z.B. 178)
    Gewicht:     kg (z.B. 67)

  Body-Mass-Index (BMI)
Der BMI setzt Ihr Gewicht ins Verhältnis zur Körpergröße. Der BMI wird folgerndermaßen ermittelt: Körpergewicht (in Kilogramm) dividiert durch die Körpergröße (in Metern) im Quadrat.